32 – ZECKENIMPFUNG

KEIN SCHRECKEN MIT DEN ZECKEN!!! Mit meinen Tipps kannst du der Zeckengefahr auf natürliche Weise entgehen.

 

„BORRELIOSE“
ist ein Sammelbegriff für Infektionen, die von sog. Borrelien (spiralförmige Bakterien) übertragen werden. Hauptsächlich durch den Biss von damit infizierten Zecken werden diese Erreger auf uns Menschen übertragen. Es ist die bei weitem häufigste Zeckenerkrankung – weit vor FSME.

 

WANDERRÖTE (Erythema migrans) als typisches Zeichen
Bei etwa der Hälfte der Infizierten erscheint diese Rötung um die Einstichstelle Stunden bis Wochen nach dem Biss und breitet sich dann meist kreisförmig mit einem Durchmesser von bis zu mehreren Zentimetern aus.

Zusätzlich können noch folgende Symptome auftreten und sind typisch für die erste Stufe dieser durchaus ernsten Erkrankung
+ leichtes Fieber
+ extreme Müdigkeit
+ grippeartige Symptome
+ Muskelschmerzen
+ Glieder-, Gelenks- und Kopfschmerzen

Nach etwa 4 Wochen breiten sich die Erreger im ganzen Körper aus und es beginnt Stufe zwei der Borreliose, in der u.a. das Herz und das Nervensystem befallen werden. Herzrhytmusstörungen und starke Schmerzen sind häufig.
Monate, oft auch erst Jahre später beginnt Stufe drei – die Erkrankung wird chronisch. Schubweise treten starke Schmerzen im Bereich der befallenen Nerven und Gelenke auf.

 

DIAGNOSE OFT SCHWIERIG
Da die Symptome oft sehr unspezifisch sind und auch die Wanderröte nicht immer auftritt, bleibt eine Borreliose oft lange unentdeckt. Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen mit unklaren Beschwerden als Simulanten belächelt werden, während eine  gut maskierte Borreliose der gemeine Verursacher ist. Natürlich stehen heute Bluttests zur Verfügung, die aber nicht die Erreger selbst, sondern nur die Antikörper nachweisen. Es ist daher schwer zu unterscheiden, ob eine Infektion schon in Abheilung ist, oder doch noch besteht. So gibt es leider häufig falsch positive bzw. negative Ergebnisse.

 

Ich setze auf EXPOSITIONSPROPHYLAXE
Darunter versteht man ein geeignetes Verhalten, das von vornherein einen Zeckenbiss verhindern soll.

Hier meine Tipps wie du einen Zeckenbiss ohne Einsatz von Chemie verhindern kannst:
+ Trage lange Hosen und ziehe die Socken über die Hosenbeine
+ Meide hohes Gras und Unterholz
+ bewege dich im Wald nicht abseits von befestigten Wegen
+ kleide dich hell und du kannst die Zecken besser sehen
+ gehe nicht barfuß im Wald und auf Wiesen
+ wieder zu Hause solltest du deinen ganzen Körper nach Zecken absuchen
+ Zecken bevorzugen dünne, weiche Haut. Deshalb solltest du deine Kniekehlen, Bauch, Brust und Intimbereich besonders genau inspizieren

 

ZECKENSCHUTZMITTEL
Apotheken bieten Insektenschutzmittel an, die angeblich auch gegen Zecken wirken sollen. Diese enthalten meist chemische Substanzen die nicht nur gesundheitsschädlich, sondern auch fraglich in ihrer Wirkung gegen Zecken sind.
Für deine Gesundheit vollkommen unbedenklich und ohne Chemie sind einige natürlich Öle. Hier verrate ich dir die wirksamsten:
+ Kokosöl
+ Teebaumöl
+ Eukalyptusöl

Kokosöl halte ich für am wirksamsten. Bei mit Kokosöl eingeriebenen Menschen fühlten sich 90% der Zecken so abgestoßen, dass sie sich sogar von der mit dem Öl behandelten Haut abfallen ließen, wenn man sie auf die Haut aufsetzte. Nach dem Einreiben hält die schützende Wirkung etwa 6 Stunden an (Studie Freie Universität Berlin).

 

IMPFUNG???
Im Gegensatz zur FSME gibt es gegen die Borreliose keine Impfung, dafür kann sie aber mit Antibiotika behandelt werden. Ich persönlich sehe die Zeckenimpfung eher kritisch und bin selbst nicht geimpft, obwohl ich viele Waldläufe mache. Mit meinen Tipps kannst du auch ohne Impfung gut durchs Leben gehen, jeder Sonntagsausflug mit dem Auto ist gefährlicher als ein Zeckenbiss. Kommt es einmal nach einem Biss zu einer FSME-Infektion, erkrankt tatsächlich nur etwa ein Drittel daran, dabei kommt es ganz selten zu schweren Verläufen. Ebenso kritisch und ebenfalls als Megageschäft für die Pharmaindustrie sehe ich die Grippeimpfung. Auch dagegen habe ich mich noch nie impfen lassen und bin trotz meines exponierten Berufs noch nie an Grippe erkrankt. Wo immer es geht setze ich auf Expositionsprophylaxe und Stärkung meines Immunssystems. Siehe dazu auch meine früheren Blogs!

Euer GESUNDHEITSDOC

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